Keine Furcht?

Der HERR, der König Israels, ist bei dir, dass du dich vor keinem Unheil mehr fürchten musst.

Zefanja 3,15

Jesus sprach zu den Jüngern: Was seid ihr so furchtsam? Habt ihr noch keinen Glauben?

Markus 4,40

… dass du dich vor keinem Unheil mehr fürchten musst. Heißt das, dass uns nichts mehr passieren kann?

Unsere Erfahrung spricht eine andere Sprache. Gerade in diesen Tagen erleben wir, wie bedroht alles ist, was vor kurzem noch selbstverständlich war. Ganz natürlich sie ist da, die Furcht.

Wir fürchten uns vor Ansteckung.
Wir fürchten uns, Familienmitglieder zu verlieren.
Wir fürchten uns vor den wirtschaftlichen Folgen der Krise.
Wir fürchten uns vor dem dauerhaften Verlust von Freiheiten.

In gewisser Weise ist Furcht auch nützlich, denn sie warnt uns vor einer Gefahr. Doch Furcht kann uns auch fesseln und blockieren, wenn wir nur noch das sehen, was uns ängstigt, wenn uns der Blick für den Ausweg verstellt ist. Gegen diese Art der Furcht sagt Gott: fürchte dich nicht. Ich bin bei dir. Ich bin da, auch wenn die Wellen um dich herum hochschlagen und der Sturm tost. Ich gehe mit dir durch das, was dir Angst macht. Du bist nicht alleine.