Kino unter freiem Himmel

Auch in diesem Jahr gibt es in Heldenfingen wieder ein Kino unter freiem Himmel“!

Wir freuen uns sehr, dass die aktuelle Lage Veranstaltungen wie das „Kino unter freiem Himmel“ wieder zulässt.

Vom 29.Juli bis 1. August zeigen der Förderverein und die evangelische Kirchengemeinde jeweils ab 21:00 Uhr auf dem Kirchenvorplatz in Heldenfingen sehenswerte Filme. Die aktuelle Situation erfordert allerdings ein paar Einschränkungen:

  • Wir haben keinen Ausweichraum für schlechtes Wetter. Sollte es an einem Abend regnen, fällt die Vorführung ersatzlos aus.
  • Auch beim „Kino unter freiem Himmel“ gelten die bekannten Regelungen zur Eindämmung des Coronavirus, insbesondere die Einhaltung der Abstandsregeln und das Tragen von Mundschutz beim Betreten und Verlassen der Veranstaltung.
  • Es werden keine Getränke oder Knabbereien angeboten, diese dürfen aber gerne selbst mitgebracht werden.

Wie üblich können wir die Filmtitel leider noch nicht bekanntgeben, ein Kommen lohnt sich aber auf jeden Fall. Zum Film am Freitagabend wird es eine Predigt in den Gottesdiensten am Sonntag geben (und sollte es am Freitag regnen, wird dieser Film auf Samstag verschoben).

Trotz all der coronabedingten Einschränkungen freuen wir uns schon sehr auf euch. Herzliche Einladung an alle!

…soviel er zum Essen brauchte …

Erntebitte am 21. Juni um 10.00 Uhr
beim Rößeweiher in Heldenfingen

„… soviel er zum Essen brauchte …“ Das ist genug. Diese Worte aus dem 2. Buch Mose erzählen uns davon, dass Menschen ausreichend zum Essen haben. Und sie mahnen gleichzeitig vor der unvernünftigen Gier und dem Überfluss.

Beides sind aktuelle Themen, wenn wir über Ernte, Lebensmittelversorgung und die Situation in der Landwirtschaft nachdenken. Mangel und Überfluss sind gleichermaßen schädlich für uns und unsere Welt.

Darum bitten wir im Gottesdienst um eine Ernte, an deren Ende alle haben, was sie zum Essen und zum Leben brauchen.

In diesem Jahr findet der Gottesdienst mitten in der Natur statt – neben Wiesen, Feldern und Obstbäumen: beim Rößeweiher in Heldenfingen, in Verlängerung des Dettinger Wegs.

Parkmöglichkeiten gibt es direkt nebenan im Dettinger Weg, Austernweg oder – ein paar Meter entfernt – bei der Kliffhalle.

Für alle, die nicht persönlich dazu kommen können, gibt es die Liturgie und Predigt auch wieder als Hausandacht.

Foto: (c) Zastrozhnovandrey | Dreamstime.com

Christus-Tag digital

Er hat eine lange Tradition – der Christus-Tag an Fronleichnam. Was in der Vergangenheit vor allem in Form von regionalen Konferenzen stattfand, mitunter auch als zentrale Veranstaltung mit Teilnehmern aus dem ganzen Land, findet in diesem Jahr eine neue Form.

Am Fronleichnamstag werden ab 9.30 Uhr über YouTube und ERF verschiedene Referate, Bibelarbeiten und Programme übertragen.

Am Abend wird die Auftaktveranstaltung um 19.00 Uhr auf bibel.TV wiederholt.

Der einfachste Weg zum digitalen Christus-Tag führt über diesen Link: www.christustag.de

Und hier gibt es schon mal einen kleinen Appetit-Anreger:

Komm, weite den Blick!

Gottesdienst zum Tag der weltweiten Kirche

mit Landesbischof Dr. h.c. Frank Otfried July

Pfingstmontag, 1. Juni 2020,
11:00 Uhr Stiftskirche Stuttgart

Außerdem zum ersten Mal:

Livestream im Facebook-Auftritt der Evangelischen Landeskirche in Württemberg

Aufgrund der begrenzten Plätze in der Stiftskirche gibt es diesen Gottesdienst auch im Gloria-Gottesdienst-Livestream auf Facebook. Einfach den Facebook-Auftritt „Evangelische Landeskirche in Württemberg“ eingeben oder https://www.facebook.com/elkwue/. Dort wird der Gottesdienst live ausgestrahlt.

Die lineare Ausstrahlung erfolgt in ein bzw. zwei Wochen auf den Gloria-Gottesdienst-Sendeplätzen bei BW Family TV und auf Bibel TV.

Pfingstgottesdienst zum Anhören

Pfingsten. Das Fest des Heiligen Geistes. Gott sendet den Jüngern Jesu seinen Geist. Der Geist der Liebe und Gottesgegenwart. Der Geist der Unterscheidung zwischen Gut und Böse, richtig und falsch.

Der Mitschnitt des Gottesdienstes in Heldenfingen steht nun online zum Anhören zur Verfügung:

Lieder, die verbinden

Die Corona-Epidemie zwingt uns Abstand zu halten. Damit fehlt uns etwas vom Wichtigsten in unserem Leben: die Gemeinschaft mit anderen Menschen, gemeinsames Erleben als Ausdruck unserer Verbundenheit.

Es gibt wohl nichts, was diese Lücke wirklich schließen kann. Doch es gibt Möglichkeiten, trotz Distanz gemeinsam Freude zu verbreiten und zu erleben. Schon in vielen Orten, z.B. auch in Heldenfingen, gibt es Straßen- oder Balkonkonzerte (initiiert von den Musikvereinen). Diese Idee möchten wir gerne aufgreifen und noch mehr Mitstreiter gewinnen – die vom Balkon aus oder auf der Straße vor dem Haus gemeinsam musizieren, singen oder zuhören.

Worum geht es genau?

Sonntags um 18.00 Uhr soll in unseren Orten ein Konzert erklingen, an dem sich möglichst viele Musikanten von zuhause aus beteiligen.

Gespielt und gesungen werden vier Stücke:

– Ode An die Freude (Rundel) / 1 Strophe

– Kein schöner Land (Rundel) / 2 Strophen

– Die Gedanken sind frei (Rundel) / 2 Strophen

– Irische Segenswünsche (Möge die Straße uns zusammenführen) / 3 Strophen

Die Noten dazu finden sie hier:

https://www.rundel.de/de/lieder_die_verbinden/c-340 bzw. https://www.erzbistum-koeln.de/thema/adventmitspielkonzert/texte-und-noten/

Textblätter sowie Kopien der 1. Stimme in c und b und des Klaviersatzes liegen in den Kirchen aus. Im Internet ist für beinahe jedes Instrument ein passender Satz vorhanden!

Wer kein Instrument spielt, kann einfach mitsingen.

Den Einsatz geben die Glocken unserer Kirche. Mit dem ersten Glockenschlag um 18.00 Uhr wird die „Ode an die Freude“ angestimmt. Die weiteren Lieder folgen – hören sie einfach auf die Klänge aus der Nachbarschaft.

Je mehr sich daran beteiligen, mit desto mehr Menschen sind wir verbunden – und umso mehr können wir eine Freude bereiten.

Wir feiern wieder gemeinsam …

… wenn auch mit Einschränkungen.

Ab 10. Mai sind wieder Gottesdienste in den Kirchen möglich.
Wir beginnen in Heuchlingen um 9.00 Uhr und in Heldenfingen um 10.00 Uhr.

Natürlich gelten auch vor, während und nach dem Gottesdienst die notwendigen Abstandsregeln.

Weitere Einschränkungen sind, dass wir z.B. auf gemeinsames Singen verzichten und die Emporen gesperrt sind.

Damit wir im Vorfeld wissen, wieviele Personen zu erwarten sind – und vor allem: damit wir am Sonntag niemanden wegschicken müssen – dürfen Sie sich gerne telefonisch oder per Mail im Pfarramt anmelden: 07324 / 2727 oder pfarramt.heuchlingen@elkw.de.

Weitere Hinweise finden Sie auf der Gottesdienst-Seite.

Schönes Wetter!

Grauer Himmel, Asfalt mit Pfützen, ein großer Busch, es regnet.

Was ist denn eigentlich „schönes Wetter“? Unser erste Gedanke ist vermutlich immer: schönes Wetter ist, wenn die Sonne scheint. Tatsächlich wirkt die Welt dann viel schöner, leuchten die Farben der Natur viel kräftiger als wenn der Himmel grau und bedeckt ist.

Doch es ist nicht schön, wenn wir immer nur schönes Wetter haben. Im April gab es bis jetzt jeden Tag wenigstens einige Stunden Sonnenschein, manchmal von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Geregnet hat es dagegen so gut wie gar nicht. Das Land ist trocken und staubig, viele Pflanzen schon welk und schwach.

Vielleicht ist es kein schönes Wetter – aber es ist gutes Wetter, wenn es so wie heute sanft regnet. Der Beter des 104. Psalms sagt zu Gott

Du feuchtest die Berge von oben her,
du machst das Land voll Früchte, die du schaffest.
Du lässest Gras wachsen für das Vieh
und Saat zu Nutz den Menschen,
dass du Brot aus der Erde hervorbringst,
dass der Wein erfreue des Menschen Herz
und sein Antlitz schön werde vom Öl
und das Brot des Menschen Herz stärke.

Psalm 104,13-15

Ich will Gott danken für den Regen, der so wichtig ist – und will ihn noch um mehr davon bitten:

Himmlischer Vater, Schöpfer der Erde,
du hast die Welt geschaffen als Lebensraum für alle Kreatur.
Du hast versprochen, dass nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze,
Sommer und Winter, Tag und Nacht – solange die Erde steht.
Wir bitten dich in dieser Zeit der Dürre: Gedenke deines Versprechens.
Schenk dem Land Fruchtbarkeit, dass es uns weiter nährt.

Jesus Christus, unser Erlöser, unser Bruder,
wir bitten dich für die Menschen, die in der Landwirtschaft arbeiten, überall auf der Welt.
Ihr wirtschaftliches Überleben hängt ab von der Ernte.
Stärke sie und sei bei ihnen, wo sie sich verlassen fühlen.
Schenk ihnen Menschen, die sie unterstützen und für sie einstehen.

Heiliger Geist der Liebe und der Wahrheit,
ermutige uns, uns für den Schutz deiner Schöpfung einzusetzen.
Gib uns Ideen, wie wir einander stützen können in diesen schweren Zeiten.
Gib den Bemühungen Gelingen, das Leben zu schützen in dieser großen Krise.
Schenk, dass diese Erde mehr und mehr zum Raum wird, in dem die Geschöpfe miteinander leben können, ohne Hunger und ohne Angst: Dein Reich komme. Amen.

Evangelische Landeskirche Württemberg

Wem folgen wir?

Gedanken zum Wochenspruch für den Misericordias Domini

Christus spricht: „Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich geben ihnen das ewige Leben. (Joh 10,11.27.28)

Wem folgen wir? In den sozialen Medien gehört es dazu – egal, ob das nun Facebook, Instagram oder Twitter ist: ein, zwei Klicks, und wir folgen einer Person oder Organisation. Wann immer diese Person nun eine neue Nachricht veröffentlicht, einen Text, ein Bild, ein Filmchen, wird es in unserem Konto angezeigt. Natürlich folgen wir vor allem den Menschen und Organisationen, die wir mögen und deren Ansichten wir teilen. Und es ist längst kein Geheimnis mehr: das wiederum beeinflusst unser Denken und unsere Meinung.

Die Filter und Algorithmen der Onlinedienste zeigen uns genau das an, was wir mögen – andere Meinungen und Betrachtungsweisen nehmen wir gar nicht mehr wahr.

Oftmals ohne dass wir es merken, heißt „folgen“ auch, dass wir in eine bestimmte Richtung gelenkt werden. Wer in den sozialen Medien erfolgreich ist, kann davon inzwischen seinen Lebensunterhalt bestreiten. Es hat sich hierfür sogar schon eine Art Berufsbezeichnung für etabliert – Influencer, auf deutsch: Beeinflusser.

Jemanden zu folgen – das ist nicht nur eine Sache von Sympathie. Immer geht es dabei auch um die Frage: Von wem lassen wir uns prägen? Wer sagt uns, was richtig und gut ist, was schön ist, welcher Stil gerade angesagt ist und welche Musik wir gerne hören? Was uns gefällt und was nicht, beruht längst nicht mehr nur auf unserem eigenen Geschmack – oft genug werden wir ganz subtil in die Richtung gelenkt, von der sich dieser oder jene Anbieter den größten Gewinn erhofft.

Wem folgen wir? Was darf uns prägen? Wohin lassen wir uns führen? Jesus stellt sich uns als der gute Hirte vor. Ein Hirte führt seine Schafe. Er prägt sie auf seine Person, damit sie ihm folgen. Ein guter Hirte hat vor allem eines im Sinn: das Wohlergehen seiner Schafe. Schon im Alten Testament wurden die Mächtigen, die Verantwortlichen, die Leistungsträger der Gesellschaft, die Wohlhabenden und Tonangebenden mit Hirten verglichen. Doch Gottes Urteil über diese Hirten fällt vernichtend aus: es sind schlechte Hirten, weil sie nur auf den eigenen Vorteil und Gewinn bedacht sind.

Ganz anders begegnet uns Jesus, der gute Hirte. Er ist bereit, das eigene Leben für seine Herde zu lassen. Dieser Satz wurde in der Auswahl für den Wochenspruch leider ausgelassen: „Der gute Hirte lässt  sein Leben für die Schafe … Ich lassen mein Leben für die Schafe.“ Jesus stellt nicht den eigenen Erfolg an erste Stelle. Ihm geht es darum, dass er alle, die ihm anvertraut sind, zu einem guten Ziel führt. „Ich gebe ihnen das ewige Leben.“ Wer Jesus folgt und sich an seinem Vorbild orientiert, der geht diesem Ziel entgegen.

Wem folgen wir? Wer darf uns prägen? Und wohin lassen wir uns führen?