Wir feiern wieder gemeinsam …

… wenn auch mit Einschränkungen.

Ab 10. Mai sind wieder Gottesdienste in den Kirchen möglich.
Wir beginnen in Heuchlingen um 9.00 Uhr und in Heldenfingen um 10.00 Uhr.

Natürlich gelten auch vor, während und nach dem Gottesdienst die notwendigen Abstandsregeln.

Weitere Einschränkungen sind, dass wir z.B. auf gemeinsames Singen verzichten und die Emporen gesperrt sind.

Damit wir im Vorfeld wissen, wieviele Personen zu erwarten sind – und vor allem: damit wir am Sonntag niemanden wegschicken müssen – dürfen Sie sich gerne telefonisch oder per Mail im Pfarramt anmelden: 07324 / 2727 oder pfarramt.heuchlingen@elkw.de.

Weitere Hinweise finden Sie auf der Gottesdienst-Seite.

Schönes Wetter!

Grauer Himmel, Asfalt mit Pfützen, ein großer Busch, es regnet.

Was ist denn eigentlich „schönes Wetter“? Unser erste Gedanke ist vermutlich immer: schönes Wetter ist, wenn die Sonne scheint. Tatsächlich wirkt die Welt dann viel schöner, leuchten die Farben der Natur viel kräftiger als wenn der Himmel grau und bedeckt ist.

Doch es ist nicht schön, wenn wir immer nur schönes Wetter haben. Im April gab es bis jetzt jeden Tag wenigstens einige Stunden Sonnenschein, manchmal von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Geregnet hat es dagegen so gut wie gar nicht. Das Land ist trocken und staubig, viele Pflanzen schon welk und schwach.

Vielleicht ist es kein schönes Wetter – aber es ist gutes Wetter, wenn es so wie heute sanft regnet. Der Beter des 104. Psalms sagt zu Gott

Du feuchtest die Berge von oben her,
du machst das Land voll Früchte, die du schaffest.
Du lässest Gras wachsen für das Vieh
und Saat zu Nutz den Menschen,
dass du Brot aus der Erde hervorbringst,
dass der Wein erfreue des Menschen Herz
und sein Antlitz schön werde vom Öl
und das Brot des Menschen Herz stärke.

Psalm 104,13-15

Ich will Gott danken für den Regen, der so wichtig ist – und will ihn noch um mehr davon bitten:

Himmlischer Vater, Schöpfer der Erde,
du hast die Welt geschaffen als Lebensraum für alle Kreatur.
Du hast versprochen, dass nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze,
Sommer und Winter, Tag und Nacht – solange die Erde steht.
Wir bitten dich in dieser Zeit der Dürre: Gedenke deines Versprechens.
Schenk dem Land Fruchtbarkeit, dass es uns weiter nährt.

Jesus Christus, unser Erlöser, unser Bruder,
wir bitten dich für die Menschen, die in der Landwirtschaft arbeiten, überall auf der Welt.
Ihr wirtschaftliches Überleben hängt ab von der Ernte.
Stärke sie und sei bei ihnen, wo sie sich verlassen fühlen.
Schenk ihnen Menschen, die sie unterstützen und für sie einstehen.

Heiliger Geist der Liebe und der Wahrheit,
ermutige uns, uns für den Schutz deiner Schöpfung einzusetzen.
Gib uns Ideen, wie wir einander stützen können in diesen schweren Zeiten.
Gib den Bemühungen Gelingen, das Leben zu schützen in dieser großen Krise.
Schenk, dass diese Erde mehr und mehr zum Raum wird, in dem die Geschöpfe miteinander leben können, ohne Hunger und ohne Angst: Dein Reich komme. Amen.

Evangelische Landeskirche Württemberg

Wie geht es eigentlich Christen in anderen Ländern?

Die Maßnahmen zur Eindämmung Corona-Epidemie bringen massive Einschränkungen der Grundrechte mit sich. Versammlungsfreiheit und Bewegungsfreiheit sind eingeschränkt, und nicht zuletzt auch die Freiheit der Religionsausübung. Wir können das in Deutschland verhältnismäßig gut ertragen, weil und solange wir darauf vertrauen können, dass diese Einschränkungen baldmöglichst wieder aufgehoben werden.

In anderen Ländern gehören solche Einschränkungen zum Alltag, und wer ein kritisches Wort dagegen sagt, landet schneller im Gefängnis, als man sich umsehen kann.

Wie geht es eigentlich Christen in anderen Ländern? Die Organisation „Open Doors“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, Christen zu unterstützen, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden. Jeweils samstags gibt es zur Zeit einen Livestream, um über unsere verfolgten Geschwister zu berichten und für sie zu beten.

Die wichtigsten Infos zum Livestream:

  • abrufbar unter: www.opendoors.de/livestream 
  • Wann: Samstag 18:00 Uhr
  • Dauer: ca. 1 Stunde
  • Anschließend ist das Video eine Woche lang online abrufbar

Psychologie für zuhause

Ja länger die Kontaktbeschränkungen dauern, desto eher schlagen sie auch aufs Gemüt. Da tut es gut, sich der Situation bewusst zu stellen. Auch die Landesstelle der Psychologischen Beratungsstellen in der Evangelischen Landeskirche möchte einen Beitrag zur aktuellen Situation leisten. Auf ihremYoutube-Kanal veröffentlichen sie immer montags, mittwochs und freitags das neue Format „Psychologie für Zuhause“. Die Playlist finden Sie HIER.

In kurzen Videobeiträgen behandelt Diplom-Psychologin Susanne Bakaus Themen wie Gefühle, Beziehungen und den Umgang damit. Die Filmchen richten sich bewusst auch an Menschen, die sich zuvor noch nicht mit Psychologie beschäftigt haben.

Siehe, ich bin lebendig!

Wochenspruch für Ostern – 12. April 2020

Christus spricht: Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle.

Offenbarung 1,18

In dieser Woche gedenken wir des Leidens und Sterbens Jesu. Und wir feiern, dass Jesus von den Toten auferstanden ist. Leiden, Sterben, neue Hoffnung. Wie kaum jemals zuvor spiegelt sich das Ostergeschehen in unserer Gegenwart.

Eine neue Krankheit hat die Welt im Griff. Mit aller Kraft wird versucht, die Ausbreitung zu bremsen. Auch, wenn wir gesund sind, beherrscht die Krankheit unseren Alltag. Die Berichte über schwere Verläufe, über immer mehr Todesfälle können uns Angst machen und rufen Bersorgnis hervor. Der Tod scheint uns näher gerückt in diesen Tagen – auch dann, wenn wir uns sicher sind: mich wird es doch nicht treffen. Fernsehen, Internet, die Tageszeitung überfluten uns mit Bildern von Menschen auf der Intensivstation, Ärzten und Pflegekräften in Schutzkleidung. Erschöpfte und verzweifelte Helfer betteln händeringend um Schutzkleidung. Das Leiden und der Tod sind allgegenwärtig – auch wenn sie unsere Orte noch nicht erreicht haben.

Doch auch die Hoffnung ist da: dass niemand von uns so ernsthaft erkrankt, dass sein Leben in Gefahr gerät. Dass Kontaktbeschränkungen, Homeoffice, Schulschließungen und viele andere Maßnahmen wirken. Dass die Menschen vernünftig sind und sich an die auferlegten Regeln halten – auch wenn die Sehnsucht nach Kontakten, nach Nähe und Gemeinschaft von Tag zu Tag größer wird. Dass es gelingt, den wirtschaftlichen Schaden zu begrenzen, und dass die medizinische Forschung geeignete Medikamente und Impfstoffe findet. Dass wir die Krankheit überwinden und das Leben weitergeht.

Dass das Leben weitergeht. Für die Jüngerinnen und Jünger Jesu hat sich diese Hoffnung an Ostern erfüllt. Jesus, der am Kreuz gestorben war, den sie schon begraben hatten, ist wieder lebendig! Gott hat ihn zu neuem Leben erweckt. Am Ende bestimmt nicht der Tod über unser Leben – sondern Jesus, der die „Schlüssel der Todes“ in seiner Hand hält. Diese Hoffnung gibt uns Kraft, nun auch mit den Ängsten und Sorgen unserer Zeit umzugehen.

Das Leben geht weiter. Das feiern wir an Ostern. Halleluja – Gelobt sei Gott!

Ostergottesdienst online

Leider hängt der Stream immer wieder. Ich habe die Qualität daher etwas reduziert. Falls das auch nicht hilft, versucht bitte folgenden Link: https://youtu.be/0agK30veutI

In den letzten Wochen haben wir hier in unseren Kirchen in Heuchlingen und Heldenfingen keinen Gottesdienst gefeiert. Wir haben eingeladen, zu Hause zu feiern – mit den Hausandachten, die in der Kirche aufliegen und im Internet heruntergeladen werden können; oder bei einem der vielen Gottesdienste, die aus anderen Gemeinden gestreamt werden.

Doch an Ostern – an diesem Tag der Freude –, da braucht es bewegte Bilder, gesprochene Sprache, gesungenes Lob Gottes.

Leider fehlen uns für eine Liveübertragung die technischen Vorraussetzungen. Darum haben wir auch diesen Gottesdienst im Vorfeld aufgezeichnet. Und er spiegelt wieder, wie wir zur Zeit leben: ohne große persönliche Kontakte. Darum haben wir die einzelnen Elemente zu unterschiedlichen Zeiten an unterschiedlichen Orten aufgenommen. Aus den vielen Einzelteilen entstand ein Gottesdienst, und schon beim Aufzeichnen haben wir es gespürt: auch wenn wir nur einzelne waren, sind wir doch verbunden.

Herzliche Einladung zum Ostergottesdienst am Ostersonntag um 10.30 Uhr auf Youtube!

Tanke am Karsamstag

Es ist schon etwas Tradition, dass die TANKE am Ostersamstag stattfindet. Mit Impulsen, Clips, Verkündigung und Musik, soll der TANKE-Abend auch für zuhause ein besonderer Abend sein.

Die TANKE dahoim zum Ostersamstag mit dem Thema „Sprite – born to refresh“ um 20 Uhr live auf youtube.

Unser youtube-Kanal heißt: Ev. Jugendwerk Bezirk Heidenheim (https://www.youtube.com/channel/UCdXl5ino3Q4P1yg-HtYvvww)

Übersicht über Beratungsangebote

Die Corona-Epidemie ist für viele Menschen mit vielfältigen Herausforderungen verbunden. Es geht nicht nur darum, wie der Alltag unter den veränderten Rahmenbedingungen gestaltet und bewältigt werden kann. Hinzu kommen mitunter auch Sorgen und Ängste. Manche Menschen machen sich Gedanken über einen möglichen schweren Krankheitsverlauf bei Angehörigen oder sich selbst. Für einige verbindet sich mit der Krise die Sorge um den Arbeitsplatz und die wirtschaftlichen Folgen. Die Schließung von Kindergärten, Schulen und manchen Betrieben führt dazu, dass Familien nun den ganzen Tag gemeinsam verbringen. Was im Urlaub schön ist, kann nun schnell anstrengend werden, da durch die verschiedenen Einschränkungen die meisten Freizeitangebote weggefallen sind.

Experten gehen davon aus, dass insgesamt mit einer erhöhten psychischen Belastung zu rechnen ist, die im Extremfall auch weitere negative Folgen wie Depressionen, suizidale Gedanken oder eine Zunahme von familiären Konflikte bis hin zu häuslicher Gewalt nach sich ziehen kann.

Umso wichtiger ist es, dass Betroffene auf einfachem Weg ein qualifiziertes Hilfsangebot finden. Während die Telefonseelsorge schon immer mit dem Medium Telefon arbeitet, haben nun auch zahlreiche andere Institutionen und Beratungsstellen Hotlines geschaltet oder nutzen das Internet zur Kommunikation.

Um Betroffenen einen schnellen und einfachen Überblick über die Vielzahl der Angebote zu ermöglichen, hat die Notfallseelsorge Heidenheim entsprechende Telefonnummern und Internetadressen zusammengestellt. Diese Übersicht und Informationen zum Umgang mit den psychischen Auswirkungen der Corona-Epidemie sind auf der Internetseite https://www.notfallseelsorge-hdh.de abrufbar.

Damit möchte die von den Kirchen getragene Notfallseelsorge einen Beitrag zur Prävention von psychischen Belastungsfolgen leisten sowie mit ihren Mitteln dazu beitragen, etablierte und neu entstehende persönliche, telefonische und internetbasierte Hilfs—und Beratungsangebote einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen.

Keine Furcht?

Der HERR, der König Israels, ist bei dir, dass du dich vor keinem Unheil mehr fürchten musst.

Zefanja 3,15

Jesus sprach zu den Jüngern: Was seid ihr so furchtsam? Habt ihr noch keinen Glauben?

Markus 4,40

… dass du dich vor keinem Unheil mehr fürchten musst. Heißt das, dass uns nichts mehr passieren kann?

Unsere Erfahrung spricht eine andere Sprache. Gerade in diesen Tagen erleben wir, wie bedroht alles ist, was vor kurzem noch selbstverständlich war. Ganz natürlich sie ist da, die Furcht.

Wir fürchten uns vor Ansteckung.
Wir fürchten uns, Familienmitglieder zu verlieren.
Wir fürchten uns vor den wirtschaftlichen Folgen der Krise.
Wir fürchten uns vor dem dauerhaften Verlust von Freiheiten.

In gewisser Weise ist Furcht auch nützlich, denn sie warnt uns vor einer Gefahr. Doch Furcht kann uns auch fesseln und blockieren, wenn wir nur noch das sehen, was uns ängstigt, wenn uns der Blick für den Ausweg verstellt ist. Gegen diese Art der Furcht sagt Gott: fürchte dich nicht. Ich bin bei dir. Ich bin da, auch wenn die Wellen um dich herum hochschlagen und der Sturm tost. Ich gehe mit dir durch das, was dir Angst macht. Du bist nicht alleine.