Psychologie für zuhause

Ja länger die Kontaktbeschränkungen dauern, desto eher schlagen sie auch aufs Gemüt. Da tut es gut, sich der Situation bewusst zu stellen. Auch die Landesstelle der Psychologischen Beratungsstellen in der Evangelischen Landeskirche möchte einen Beitrag zur aktuellen Situation leisten. Auf ihremYoutube-Kanal veröffentlichen sie immer montags, mittwochs und freitags das neue Format „Psychologie für Zuhause“. Die Playlist finden Sie HIER.

In kurzen Videobeiträgen behandelt Diplom-Psychologin Susanne Bakaus Themen wie Gefühle, Beziehungen und den Umgang damit. Die Filmchen richten sich bewusst auch an Menschen, die sich zuvor noch nicht mit Psychologie beschäftigt haben.

Übersicht über Beratungsangebote

Die Corona-Epidemie ist für viele Menschen mit vielfältigen Herausforderungen verbunden. Es geht nicht nur darum, wie der Alltag unter den veränderten Rahmenbedingungen gestaltet und bewältigt werden kann. Hinzu kommen mitunter auch Sorgen und Ängste. Manche Menschen machen sich Gedanken über einen möglichen schweren Krankheitsverlauf bei Angehörigen oder sich selbst. Für einige verbindet sich mit der Krise die Sorge um den Arbeitsplatz und die wirtschaftlichen Folgen. Die Schließung von Kindergärten, Schulen und manchen Betrieben führt dazu, dass Familien nun den ganzen Tag gemeinsam verbringen. Was im Urlaub schön ist, kann nun schnell anstrengend werden, da durch die verschiedenen Einschränkungen die meisten Freizeitangebote weggefallen sind.

Experten gehen davon aus, dass insgesamt mit einer erhöhten psychischen Belastung zu rechnen ist, die im Extremfall auch weitere negative Folgen wie Depressionen, suizidale Gedanken oder eine Zunahme von familiären Konflikte bis hin zu häuslicher Gewalt nach sich ziehen kann.

Umso wichtiger ist es, dass Betroffene auf einfachem Weg ein qualifiziertes Hilfsangebot finden. Während die Telefonseelsorge schon immer mit dem Medium Telefon arbeitet, haben nun auch zahlreiche andere Institutionen und Beratungsstellen Hotlines geschaltet oder nutzen das Internet zur Kommunikation.

Um Betroffenen einen schnellen und einfachen Überblick über die Vielzahl der Angebote zu ermöglichen, hat die Notfallseelsorge Heidenheim entsprechende Telefonnummern und Internetadressen zusammengestellt. Diese Übersicht und Informationen zum Umgang mit den psychischen Auswirkungen der Corona-Epidemie sind auf der Internetseite https://www.notfallseelsorge-hdh.de abrufbar.

Damit möchte die von den Kirchen getragene Notfallseelsorge einen Beitrag zur Prävention von psychischen Belastungsfolgen leisten sowie mit ihren Mitteln dazu beitragen, etablierte und neu entstehende persönliche, telefonische und internetbasierte Hilfs—und Beratungsangebote einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen.

Seelsorge in Zeiten von Corona

Die Regelungen zur Kontaktreduzierung betreffen leider auch die persönlichen Begegnungen in der Kirchengemeinde. So finden derzeit z.B. auch keine Geburtstagsbesuche statt.

Doch vielleicht haben Sie gerade jetzt ein besonders Anliegen?
Oder es gibt etwas, das Sie schon lange beschäftigt – und nun ist plötzlich Zeit da, um darüber zu reden?

Persönliche Besuche im Pfarramt sind ist leider derzeit nicht möglich.

Dennoch steht ich als Ihr Pfarrer selbstverständlich für seelsorgliche Gespräche zur Verfügung.

Sie erreichen mich (beinahe) jederzeit telefonisch oder per Mail. Wenn ich doch einmal unterwegs sein sollte, hinterlassen Sie bitte eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter, so dass ich mich bei Ihnen melden kann.

Telefon: 07324 – 2727

Per Mail: rolf[Punkt]wachter[at]elkw[Punkt]de
Bitte ersetzen Sie die Angaben in Klammer durch das entsprechende Zeichen.

Sehr gerne stehe ich auf diesem Weg für persönliche und seelsorgliche Gespräche zur Verfügung – was auch immer Sie in dieser Zeit bewegt.

Ihr Pfarrer Rolf Wachter